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W T F – NSA bespitzelt Orks und Elfen in World of Warcraft

WTF! W T F! Was ist das denn bitte für eine abgefahrene Nummer?! Einigen Dudes in der NSA war die „Standardüberwachung“ nicht ausreichend genug, also hat man sich überlegt, wie und wo man denn noch abhören könnte. Einer der Beteiligten muss dann wohl ganz laut „AZEROTH“ geschrien haben, denn die NSA hat kurz darauf angefangen, ihre Spionage-Ambitionen auf virtuelle Welten auszudehnen. Im Fadenkreuz der Agenten stand unter anderem World of Warcraft, Second Life und Xbox Live. Hier bezieht sich der Guardian auf ein NSA Dokument von 2008:

The NSA document, written in 2008 and titled Exploiting Terrorist Use of Games & Virtual Environments, stressed the risk of leaving games communities under-monitored, describing them as a „target-rich communications network“ where intelligence targets could „hide in plain sight“.

If properly exploited, games could produce vast amounts of intelligence, according to the the NSA document. They could be used as a window for hacking attacks, to build pictures of people’s social networks through „buddylists and interaction“, to make approaches by undercover agents, and to obtain target identifiers (such as profile photos), geolocation, and collection of communications.

Terroristen verstecken sich also nicht nur in dunklen Höhlen, sondern auch in den Körpern virtueller Zwerge, Elfen und Orks. Da gab es dann also Agenten, die abgestellt wurden, nur um Charaktere hochzuleveln und die Mitspieler auszuspionieren? Das ist einfach der Hammer, ich bin gerade echt sprachlos. Ich hoffe mal, dass die keine Akte über meinen damaligen Rogue angelegt haben. Das war nämlich ein richtig fieser Schuft. Der Gute hat so einiges weggemoscht, das sag ich euch. Hahahaha.

Checkt den gesamten Artikel beim Guardian oder die Kurzversion auf Gizmodo. In Anbetracht der Tatsache, dass erst ein Bruchteil der NSA Geschichte aufgedeckt ist, bin ich mal gespannt, wo noch überall gespitzelt wurde. Cheers.

(guardian via gizmodo)

Bild: CC Flickr Beketchai 

kragl

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