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Schüler als Kampfmaschine – Fox News mit Lösung für Amokläufe

Dass ich einen Narren an der Absurdität amerikanischer Medien gefressen habe, sickert ja ganz gern mal durch. Heute haben wir wieder mal Fox News auf dem Programm. Nachdem sich die politische Lage hinsichtlich neuer Waffengesetze in den USA nicht zu ändern scheint, müssen jetzt alternative Lösungsvorschläge her. Amokläufe an Schulen? Wie wäre es denn, wenn wir alle Schüler zu Kampfmaschinen ausbilden?

The network aired a segment on Tuesday titled “How To Teach Your Kids To Fight Back,“ in which two accomplished martial arts instructors advise kids to try to overpower shooters and grab weapons with their bare hands. „Five seconds can be the difference between life and death,“ „Fox & Friends“ co-host Elisabeth Hasselbeck tells viewers before explaining how kids can prepare themselves for violence. (huffpost)

Wisst ihr, ich finde es gut, wenn man auf eventuelle Ernstfälle vorbereitet wird. Feueralarm. Sinnvolle Sache. Ein Kind (!) allerdings gezielt zu ermutigen, Amokläufer anzugreifen, auszuschalten und zu suggerieren, dass man dadurch auch nur ansatzweise irgendein Problem löst, empfinde ich als absolut absurd. Das ist dieselbe Logik, derer sich die Waffenlobby seit Jahrzehnten bedient: Mehr Waffen sorgen für mehr Sicherheit. Da kann man sich nur an den Kopf fassen. Was ist das denn bitte für ein Unfug?

Im Umkehrschluss heißt das nämlich nur eines: Massenschießereien und Amokläufe passieren und werden in ihrer Regelmäßigkeit irgendwie akzeptiert. Schließlich wird keine Energie darauf verwendet das Problem von vornherein zu beheben, sondern erst dann eingegriffen, wenn es schon zu spät ist. Vielleicht sehe ich das zu drastisch, ich weiß nicht. Gibt’s Meinungen dazu? Hier noch ein Statement von Obama, in dem er sich mit der Problematik beschäftigt und einen Beitrag der Daily Show.

(youtube via huffpost)

 

kragl

feinundknusprig.de

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