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Hearthstone Anyone? Meine 5 persönlichen Favorites aus TGT

Gibt es unter euch eigentlich Hearthstone-Zocker? Ja? Nein? Ich bin ja ziemlich down mit Hearthstone und probiere es mal mit einem Textchen. Macht euch deshalb auf eine ordentliche Ladung Nerd Talk und Anglizismen gefasst. Seit der Closed Beta im Jahr 2013 bin ich nun irgendwie mit im Boot und trotz einiger Trockenphasen hat das Sammelkartenspiel nichts von seiner Faszination verloren. Nachdem das Game anfangs eher stiefmütterlich behandelt wurde, ist sich Blizzard seines Goldesels mittlerweile durchaus bewusst geworden. Neue kosmetische Updates, ein Interface für Kartenrücken, der neue Spiel-Modus Tavern Brawl, ein lang erwartetes Belohnungssystem für die Ladder und der Spectator-Mode deuten jedenfalls darauf hin, dass mehr und mehr Ressourcen in die anfangs noch recht unausgegorene Designbaustelle fließen.

Auch hinsichtlich neuer Karten-Updates legt Blizzard ein wirklich gutes Tempo vor. Und so steht nach dem Release des Blackrock-Abenteuers die nächste große Expansion vor der Tür: The Grand Tournament. 132 neue Karten warten darauf, auf die Spieler losgelassen zu werden und das Meta erneut umzukrempeln. Liegt im Moment der Meta-Schwerpunkt noch ziemlich stark auf schnellen Decks, zeigen die neuen Karten einen eindeutigen Hang zur Entschleunigung. Das ist gut so. Aus diesem Grund bin ich auch wirklich ein bisschen gehyped, die neuen Karten zu testen und die Potenziale der eher controlligen Decks auszuprobieren.

Na und da ich ein bisschen gehyped bin, schreibe ich heute mal drüber und stelle euch meine persönlichen Favoriten vor, auf die ich mich am Montag am meisten freue. Los geht’s:

 

 

Beneath the Grounds

Ich bin eigentlich ein Rogue-Spieler der ersten Stunde. Leider ist die Klasse mit den letzten Erweiterungen ein wenig ins Hintertreffen geraten. Der Oil-Rogue ist so ziemlich das einzige Deck, das in den oberen Rängen der Ladder überlebensfähig ist. Mit TGT versucht Blizzard jedoch den Rogue ein bisschen mehr in Richtung Control zu pushen. Beneath the Grounds ist daher ein ziemlich nettes Werkzeug, um im gegnerischen Zug Tempo erzeugen zu können. Drei Mana für potenzielle drei 4/4 Nerubians sind daher eine feine Sache. Für mich ein absolutes Muss, die Karte auszuprobieren.

 

Twilight Guardian

Der Twilight Guardian ist eine absolut großartige Karte, die hoffentlich dafür sorgt, dass Drachendecks endlich besser funktionieren. Ein guter Four-Drop mit Taunt, der zudem das Drachen-Tag besitzt sorgt dafür, dass die doch recht langsam in die Gänge kommenden Drachendecks einfacher Synergien erzeugen können und gleichermaßen eine Antwort auf aggressive Decks parat haben. Sowohl im Mage, als auch im Shami wird diese Karte bei mir absolut Verwendung finden. Freu ich mich mega drauf.

 

Effigy

Effigy ist ein absolut derbes Secret, welches dem Spieler ordentlich Tempo und Value ermöglicht. Besonders dann, wenn das Geheimnis bei Minions mit relativ schwachen Stats, aber hohen Manakosten getriggert wird. Bestes Beispiel wäre an dieser Stelle der Healbot. Entscheidet sich der Gegner damit zu traden, könnte im besten Falle ein Sludge Belcher draus werden. Aber auch gerade bei großen Minions ist das Secret nicht zu unterschätzen. Ein 8/9/10-Drop, der ins Spiel kommt und beispielsweise dem BGH zum Opfer fällt ist so in null Komma nichts durch einen anderen 8/9/10-Drop ersetzt und negiert somit den Effekt des BGH. Muss unbedingt ausprobiert werden.

 

Healing Wave

Mit Healing Wave hat der gebeutelte Schamane endlich einen eigenen Heal bekommen, der es zudem ordentlich in sich hat. Sieben Leben für drei Mana ist nicht sonderlich beeindruckend. Sollte man allerdings den Joust, den die Karte mit sich bringt, gewinnen, heilt diese sage und schreibe 14 Leben. Besonders eher Lategame orientierte Decks mit starken Minions für viel Mana profitieren davon erheblich und können die knifflige Anfangsphase mit immenser potenzieller Heilung gut überbrücken. Würde der Rogue doch irgendetwas in dieser Richtung bekommen…

 

Cutpurse

Cutpurse wird den Bock am Ende nicht fett machen. Aber wie ich bereits gesagt habe, bin ich ein Rogue-Player mit Leib und Seele, weshalb der kleine Taschendieb unbedingt in die Liste musste. Diese Karte hätte so gut werden können, wären da nicht die schäbigen Stats und die Beschränkung auf Face-Damage. Charge oder Stealth wären beispielsweise sehr feine Zusätze gewesen, hätten die Karte aber wohl ein bisschen zu heftig nach vorn gebracht. Ich werde den Dude hier auf jeden Fall ausprobieren und versuchen, ihn irgendwie zum Laufen zu bringen.

 

Am Ende bleibt mir zu sagen, dass es noch eine Vielzahl weiterer großartiger neuer Kartenkonzepte ins große Turnier geschafft hat. Allerdings werden diese fünf wohl die ersten sein, die bei mir in die Decks wandern. Klar gibt es noch so einige legendäre Klassenkarten, die sich hervorragend lesen, deren Klassen ich allerdings nicht wirklich spiele. Mein Herz hängt halt am Rogue und mittlerweile auch am Mage. Den Shami nehm ich als Underdog mit auf den dritten Platz. Ich freu mich jedenfalls enorm darauf, am Montag endlich loslegen zu können. Und nun nochmal zurück zur Anfangsfrage: Zockt ihr auch? Was sind eure Favoriten? Wir sehen uns am Montag im großen Turnier!

(youtube)

kragl

feinundknusprig.de

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