Störung

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Im Moment dümpelt das hier so vor sich hin. Das liegt daran, dass ich mich endlich dazu durchgerungen habe, mich mit meiner Masterarbeit auseinanderzusetzen. Den Blog habe ich mir immer als Entschuldigung für meine Prokrastination zurechtgelegt. Da feinundknusprig.de doch hin und wieder recht zeitintensiv ist, werde ich auch in den nächsten Tagen meinen Fokus auf die MA setzen und alles was mit Recherche für den Blog und Social Media zu tun hat, ruhen lassen. Wenn die Weichen gestellt sind, bin ich wieder am Start. Haltet die Ohren steif! Bis demnächst.

Stephan

Intelligentes Werbeplakat in Stockholm reagiert auf Umwelt

In der Stockholmer U-Bahn hängt ein absolut clever gemachtes digitales Werbeplakat. Das Pharmaunternehmen Apotek wirbt hier für eine neue Serie von Haarprodukten. Das muss sich wohl an Frauen richten, denn ich kenne nur Shampoo…

Auf dem digitalen Plakat ist eine Frau zu sehen, deren Haare vom Wind der einfahrenden U-Bahn wild herumgewirbelt werden. Das funktioniert, weil am Display Ultraschall-Sensoren angebracht wurden, durch die das Plakat die ankommende Bahn wahrnehmen kann. Eine simple, aber richtig geile Idee. Abchecken.

Apotek Hjärtat – Blowing in The Wind from Ourwork on Vimeo.

(vimeo via mashable)

Hollywoods dreckiges Geschäft mit den Visual Effects Partnern

Ich poste hier ja hin und wieder mal Videos, die einen Einblick in die Arbeit von Visual Effects Artists geben. Ohne diese Zauberkünstler würden die meisten Filme total beschissen aussehen bzw. gar nicht erst veröffentlicht werden, da diesen erst in der Postproduktion Leben eingehaucht wird. Als Laie hat man allerdings nicht wirklich einen Einblick in das Geschäft, mit welchem sich diese Dudes tagtächlich auseinandersetzen müssen.

Deshalb war ich ein wenig geschockt, als ich heute die Doku Life After Pi gesehen habe. Da gewinnt man einen Oscar für visuelle Effekte, muss den Laden aber dicht machen, weil die Gier der großen Film Studios einen in die Knie zwingt. So ist das mit mit dem Unternehmen Rhythm & Hues geschehen, die für den ganzen visuellen Kram bei Life of Pi zuständig waren. Seit 1987 machen die die Spezialeffekte für unzählige Filme, müssen sich aber gleichzeitig mit Konditionen auseinandersetzen, die einfach nicht klargehen. Dabei ist das kein Einzelfall:

In recent years, shrinking profit margins and foreign tax subsidies have devastated California’s visual effects industry – luring work to more bottom-line friendly effects houses in the United Kingdom and Canada. As a result, more than 20 visual-effects houses have closed their doors over the past decade. (thewrap)

Und dann stellt sich Ang Lee, der Regisseur von Life of Pi, noch auf die Bühne, nimmt den Oscar für Beste Regie entgegen und verliert kein Sterbenswörtchen über die visuelle Arbeit oder die Schließung von Rhythm & Hues. Dabei ist eigentlich der gesamte Film vor dem Greenscreen entstanden. Eine Schande ist das.

Wer ein bisschen Zeit hat, dem möchte ich diesen Einblick hinter die Kulissen Hollywoods gerne ans Herz legen. Ist wirklich sehenswert.

(youtube via thewrap)

Mit Amazon Prime Filme kostenlos streamen

Gestern ist Amazons neuer Dienst zum Streamen von Filmen und Serien online gegangen. Das gute Stück trägt den furiosen Namen Amazon Prime Instant Video und erlaubt euch den Zugriff auf 25 000 Filme und Serien. Damit wird zumindest geworben. Hauptsächlich wird diese Zahl wohl durch die einzelnen Episoden von Serien erreicht. Bei mir sieht die Bibliothek nämlich im Moment wie folgt aus:

  • 1 456 kostenlose Filme
  • 816    kostenlose Staffeln

Weiter bietet Amazon noch an, im Instant Video Shop Episoden und Filme zu leihen und zu kaufen. Da dort allerdings auch die kostenlosen Videos vertreten sind, zieh ich die mal vom Gesamtangebot ab. Dann sieht das bei mir so aus:

  • 4 503 kostenpflichtige Filme
  • 611    kostenpflichtige Staffeln

Der Preis von Amazon Prime Instant Video beläuft sich auf 49 Euro im Jahr, Studenten zahlen 24 Euro. Das ist absolut in Ordnung. Dagegen stinkt die Konkurrenz von Watchever und Maxdome ab. Zudem hat man ja auch noch die Vorzüge einer Prime Mitgliedschaft. Mobil kann man den Service anscheinend auch nutzen. Das habe ich allerdings noch nicht gecheckt. Eventuell funktioniert das über die momentane Lovefilm App, nagelt mich aber nicht darauf fest. Vielleicht schreibe ich nochmal was drüber, wenn ich das alles mal ausführlich getestet habe.

Im Moment kann ich jedenfalls eine klare Empfehlung dafür aussprechen. Für diesen Preis bekommt man nichts Vergleichbares. Auch das Angebot sieht recht nett aus. Aktuelle Blockbuster sind zwar eher nicht im “kostenlosen” Sortiment vertreten, dafür viele gute Klassiker. Das ist zumindest der Eindruck, den ich nach den ersten 400 gecheckten Filmen habe. Schaut euch das mal an.

Bildschirmfoto 2014-02-27 um 16.56.45(amazon)

Kleines Mädchen und Katze auf Fahrrad singen “We built this City”

Es hat schon einen Grund, warum ich den Track auch zum Joggen höre. We built this City von Starship pumpt einfach richtig derbe. Und was gut auf die Ohren geht, muss auch irgendwie powermäßig in die Augen gehen. Deshalb hat der britische Mobilfunkanbieter Three ein Video zum Song gedreht. Man nehme ein singendes Mädchen mit rosa Sturzhelm, ein rosa Kinderfahrrad und eine singende Katze, und packe einen total dämlichen Slogan drunter. Et Voilà! Fertig ist der virale Hit.

we all need silly stuff

Wer davon nicht genug bekommt, der kann noch sein Gesicht hochladen und eines dieser fertigen face-morphing Videos basteln, in denen man selbst auf dem Fahrrad sitzt. Bitte macht das mal einer und postet das in die Comments! Einen schönen Start in den Tag wünsche ich euch.

UPDATE: Also ich hab gerade mein Gesicht hochgeladen. Macht das bitte mal, sowas kaputtes hab ich noch nicht gesehen!

(youtube via kress)

Pretty Sweet – Episches One Take Intro zum Skaterfilm

Spike Jonze fühlt sich sowohl vor als auch hinter der Kamera wohl. Da spielt der mal eben im Wolf of Wall Street mit, oder führt mal schnell bei Being John Malkovich Regie. Na und wenn er dazwischen noch Zeit findet, dann macht der gute Spike Skateboardfilme. Sein aktuelles Werk nennt sich Pretty Sweet und hat die wohl fertigste Kurzbeschreibung, die ich je zu einem Film gelesen habe. Deshalb packe ich mal das gesamte Ding hier rein:

Dies ist die epische Geschichte zweier Gangs, wie The Jets and The Sharks. Doch Girl und Chocolate sind noch nicht einmal Gangs. Einige von ihnen geben sich hart, manche führen sich wie Babys auf. Doch sie sind The Jets und The Sharks auch in der Hinsicht nicht ähnlich, dass sie gegeneinander um Territorium kämpfen würden. Sie wissen gar nicht, was zum Teufel sie eigentlich tun. Sie tragen keine Fehde aus, die meisten von ihnen mögen einander sogar wirklich, was ein weiterer Punkt ist, den sie nicht mit the Jets und the Sharks gemeinsam haben. Was sie aber mit The Jets und The Sharks teilen, ist, dass sie gern tanzen. Und wenn ich tanzen sage, dann meine ich SKATEN. Und wenn ich SKATEN sage, dann meine ich wirklich gut. Von den Regisseuren von [Mouse, Yeah Right und Fully Flared kommt ein weiteres Kapitel in dieser Geschichte ohne Handlung und ohne Ende, aber mit herrlichen inneren Kämpfen, die auf einem kleinen Brett mit Rollen ausgefochten werden. (itunes)

So steht das offiziell bei iTunes. WTF! Jedenfalls bin ich gestern über das Intro zu diesem Film gestolpert, und ich war hellauf begeistert. Das Intro ist ein richtig geil getimtes One Take, das zudem aus der Luft gefilmt wird. Unbedingt mal reinschauen.

“Pritty Sweet” intro. full take. from robert mcintosh on Vimeo.

(vimeo via reddit)